Barebones-Arduino

Arduino als Stand Alone Version

Um ein Arduino auf dem Breadboard zu bauen, benötigt man z.B. einen ATMEGA 168 IC, auf dem sich der Arduino Bootloader befinden (Siehe Arduino Bootloader). Dann fängt man am besten mit der bekannten Spannungsregler-Schaltung an.

Nun wird der IC platziert.

Jetzt kommen die Stromanschlüsse und Federleisten dazu. Die Federleisten sind optional und nicht unbedingt nötig.

Als nächstes wird die Schaltung für den Reset-Button hinzugefügt. Ein 1kOhm Widerstand entstört das Signal.

Nun wird noch der Taktgeber für den IC angeschlossen. Es handelt sich um einen 16 Mhz Quarz und zwei Keramikkondensatoren á 22pF (Piko-Farad).

Nun ist das Setup für das Barebones-Arduino fertig und kann z.B. mit einem anderen Arduino-Board programmiert werden.

Die Belegung der Pins sieht folgender Maßen aus:

Ist die Programmierung abgeschlossen, kann man das Arduino-Board entfernen und das Barebones-Arduino mit einem Netzteil betreiben.

18 Comments

  1. Jürgen

    Hi,

    du sprichst oben von einem „Bootloader“.

    Bedeutet das, dass ein neu gekaufter Prozessor NICHT funktioniert, also keine Uploads annimmt, wenn nicht zuvor der Bootloader aufgespielt wurde?

    Danke.

    Grüße
    Jürgen

  2. Hey Jürgen,

    erstmal danke für die Infos, Fragen und Anregungen.

    Also: Genau. Wenn man nur einen Chip kauft und nicht ein fertiges Arduino, muss eine Bootloader-Software auf den Chip, sofern man die Arduino-Software benutzen will.

    LG Stefan*

  3. Stefan

    Hallo Stefan,

    ich bin sehr interessiert daran wie ich diese Bootloader- Software auf den Atmega168 oder 328 brennen kann.
    Ich habe gehört das ich keine zusätzliche Hardware dazu benötige.

    Besten dank vorab

    Gruss Stefan

  4. Finn

    Hallo,
    erst einmal: Tolle Seite!
    Ich habe den Barebones-Arduino nachgebaut und habe nun das Problem, dass der Spannungsregler sehr heis wird.
    Die Stromaufnahme ligt jedoch unter 50mA.
    Würde mich über hilfe freuen!
    Grüße Finn

  5. @Finn: Danke erstmal:) Also Spannungsregler werden heiß. Je größer der Spannungsunterschied zwischen Eingang und Ausgang ist, und je höher der Strom, der benötigt wird, desto heißer wird der Regler.

    Z.B. Wenn du ein 12V Netzteil anschließt und ein Ampere in der Schaltung fließt muss der Regler (wenn er fünf Volt ausgeben soll) 7V bei 1A in Wärme umwandeln. Das sind nach P=U*I also 7 Watt – das ist schon eine ordentliche Menge Wärme …

    Du könntest den Regler mit einem Kühlkörper ausstatten: http://bit.ly/xJTZAS und weniger Spannung reinschicken z.B. 7 oder 9 Volt.

    Ich hoffe, das hilft dir erstmal weiter :) Liebe Grüße

  6. Hermann.D

    Hallo erstmal großes Lob an Fritzing. Ich das starter Kit gekauft und komme gut damit zurecht :).

    Zu meiner Frage, welche Microcontroller lassen sich noch mit dem Arduino Uno Programmieren, lassen sich auch Microcontroller von Atmel damit programmieren.
    Meine letzte Frage währe lassen sich auch großere Microcontroller mit dem UNO programmieren, da mir die IN-OUTPUTS nicht reichen. ich freue mich schon auf ihre Antwort :)

  7. @Hermann.D: Hi, also soweit ich weiß, kann der Atmega 328 und Atmega 168 auf das Arduino aufgesetzt werden. Seit dem Arduino UNO ist es nur noch der 328. Um den Chip so komfortabel zu programmieren, wie es mit der Arduino-Software geht, muss der so genannte Arduino-Bootloader auf den Chip geladen werden. Das passiert z.B. via AVR-Programmer.
    Größere MCs kann man wahrscheinlich nicht in das normale UNO integrieren. Wenn dir die Pins nicht reichen, kannst du entweder mit einem IO-Port Expander IC arbeiten, oder ein Arduino Mega verwenden (das ist der einfachere Weg).
    Liebe Grüße

  8. Andreas

    Hallo Stefan,

    Meine Frage kommt aus dem Hobbyfunk-Bereich: Läßt sich mit Arduino ein Hardware-Simplex-Repeater realisieren?
    Also quasi ein Papagei, der den aufgenommenen Text sofort wieder abspielt, eventuell Quittungstöne ausgibt und max. 2 Min Aufnahme in hoher Qualität ermöglicht?

    Viele Grüße,

    Andreas

  9. Daniel

    Hallo Stefan

    Ich denke du solltest in diesem Bereich auch erwähnen das man das so einen Barebone Arduino auch ganz einfach ohne Bootloader benutzen kann

    in dem man auf seinem Arduino in meinem fall ein Mega
    den Arduino ISP Sketch aufspielt und dann alles nach anleitung verkabelt Uno und Mega benötigen jeweils andere Pins

    und dann seinen gewünschten Sketch über Upload mit programmer auf den ATMega zieht

    ich habe mir dafür eine kleine Platine geätzt und benutze das ding ständig

    http://imageshack.us/a/img24/1035/ispprogrammersteckplati.jpg

  10. Daniel

    Nein habe ich noch nicht da ich meine Platine am ende mit der Edding Methode hergestellt habe, aus Ermangelung eines Laserdruckers sieht diese ziemlich unprofessionell aus;)

    Dazu auch gleich mal eine Frage Kann ich im Fritzing auch die Bohrlöcher entfernen wenn ich auf die Platine den Mega ziehe sind das alles sehr viele löcher die ich nicht brauche ?
    Da ich die ganze Geschichte eventuell mal Richtig Fertigen lassen wollte damit das Professionell aussieht ;)
    und naja jeder cm² zählt ;)

  11. Hi Daniel,

    also wir veröffentlichen demnächst einen neuen Bauteil-Editor für Fritzing. Damit kannst Du ein Arduino-Mega mit weniger Bohrlöchern erzeugen.

    Aber mal andersherum. Wir hatten genau das gleiche Problem. Bohrlöcher kosten oft extra Geld, genau so wie Vias etc. Deshalb haben wir http://fab.fritzing.org gestartet. Da gibt es keine weiteren Kosten, außer der Größe und dem Checking unsererseits (also eigentlich meinerseits).

    Ansonsten kannst Du in Fritzing eine rechteckige Platine einfach in der Größe anlegen, die Du willst. Wenn Bohrlöcher über den Rand gucken, ignoriert die Exportfunktion diese einfach. Also wenn es Dir nur um die Platinengröße geht, ist das vielleicht ein guter Weg für Dich.

    Liebe Grüße

  12. Daniel

    Super vielen Dank das hilft schon enorm

    Ich hatte auch vor die Sache bei euch produzieren zu lassen.

    Nur dann eventuell mit einer Umschaltfunktion für den Uno und den Mega ;)
    eventuell über Kurzschlussbrücken.

  13. Michael

    Ich habe eine Frage,

    welche Möglichkeiten habe ich um einen ATTiny2313 und einen ATMega644p (nicht ATMega644, den der mit P hat 2 Serielle Schnittstellen) mit einem Bootloader aus zu statten?

    Die ATTiny2313 haben zwar nur 2kb Speicher, nur die Anwendung auf Ihnen soll lediglich 1-3 Temperaturfühler (DS18B20) und ggf. 1-2 Analoge Fühler abfragen und bei Anfrage durch den RS485 Bus die Daten an den Master senden. Also ich weiß nich genau, ob für solche Aufgaben der restliche Speicher reicht?

    Der Master wäre der Mega.

    An sich habe ich mich für die 2 Draht Lösung des Bus System entschieden. Ich hoffe es ist keine Fehlendscheidung, da ich in diesem Falle die Datenrichtung vorgeben muss.

    @Stefan: Kannst du dich ggf. mal dazu hinreisen lassen ggf. ein Tutorial zu dem RS485 Bus zu machen? Bislang komme ich damit noch nich so ganz hin. Für den Bus hab ich mich an sich entschieden, da dieser zum einen ermöglicht mehre Prozesoren zu verbindunden und das auch über mehrere Meter.

    Michael

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